Montag, Januar 09, 2006

Wenn Fotos zum Nachdenken anregen...

ein freund hat vor ein paar wochen dieses bild gemacht



im prinzip könnte ich es mir auf die stirn peppen, da ich erst jetzt gemerkt habe, dass mein kontrollzwang mich dazu zwingt, mich meiner kontrolle zu entzwingen, was mich in einen teufelskreis bringt, und ich permanenete gefangene meines selbst bin, das heißt ich versuche meinem selbst zwanghaft zu entkommen, aber der schweinehund "ich" holt mich immer wieder ein, was dazu führt, dass mein leben ein einziges dilemma und abwegen im sinne des rreemm modells ist. ich versuche mich immerzu zu überzeugen, dass ich eigentlich ein glücklicher mensch sein könnte, denn ich habe ja immer genug zu essen, ein dach über dem kopf, ich habe nicht allzugroße schulden, ich habe zwei beine und zwei hände, ja sogar meine mandeln habe ich noch, ich bin voll funktionsfähig, im hirn und körper.
wieso sollte ich dann klagen? eigentlich sollte ich ein glücklicher mensch sein, auch wenn ich etw. minderwertigkeitskomplexe habe und zwanghaft versuche meinen zwängen zu entfliehen, müsste ich den schlüssel besitzen. ja, ich habe eigentlich ein anrecht zutritt zum paradies zu haben. was ich mir wiederum verweigere. wieso? das ist die frage des heutigen tages.